Elektro-Fahrräder zum Einstieg in die Elektro- mobilität nutzen!

 

Radgipfel Salzburg nach E-Radrennen von Promis aus Politik, Wirtschaft, Presse und Sport auf den Großglockner im Rahmen der ‘Wadel mit!’-Tour von Umweltminister Niki Berlakovich. 

 

Die Königsetappe der Österreich-Radrundfahrt haben am Montag (24.08.2009), PolitikerInnen, Wirtschaftstreibende, JournalistInnen und SportlerInnen auf sogenannten Pedelecs (Elektro-Fahrräder, bei denen der Elektromotor nur beim Treten unterstützt) bezwungen. Sie sind der Einladung von Umweltminister Niki Berlakovich zum Salzburger Radgipfel am Fuscher Törl gefolgt. Die Aktion soll vor Augen führen, welche Perspektiven für Elektromobilität bestehen – zunächst für das Fahrrad, sowohl im Tourismus als auch im Alltag. Die Vorteile des Radfahrens, verbunden mit der Leistungsfähigkeit moderner Umwelttechnologien verbreitern die Einsatzmöglichkeiten des Fahrrads und können neue Zielgruppen zum Radfahren motivieren. Das E-Fahrrad ist damit Trendsetter für den Einstieg in die Elektromobilität.  Nach dem Zieleinlauf standen beim „Radgipfel Salzburg” die Umsetzung des Masterplans Radfahren und Zukunftsperspektiven für das Radland Salzburg im Mittelpunkt. „In Salzburg hängen rund 2.500 Jobs am Fahrrad und die direkte Wertschöpfung beträgt über 120 Millionen Euro. Mit der heutigen Bezwingung des Großglockners mit Elektro-Unterstützung läuten wir eine neue Ära der Elektromobilität ein, die insbesondere in sensiblen Gebieten wie dem Nationalpark Hohe Tauern neue touristische Angebote für neue Zielgruppen ermöglicht, die umweltfreundlich und komfortabel die Schönheit der Natur erleben wollen.” Das erklärte Umweltminister Niki Berlakovich bei einer Pressekonferenz am Großglockner. 

Die  Ökobilanz des Fahrrads ist beeindruckend. Es kommt ohne fossile Energie aus, verursacht weder Feinstaub, noch Stickoxide oder Treibhausgase und praktisch keinen Lärm. Wie groß das Potenzial für das Radfahren in Österreich ist, wird anhand der mit dem Auto durchschnittlich zurückgelegten Wegstrecken klar: 25 Prozent aller Autofahrten sind kürzer als zwei Kilometer – eine Distanz, die mit dem Fahrrad in 8 Minuten zurückgelegt werden kann – und 50 Prozent aller Autofahrten sind kürzer als 5 Kilometer, die mit einer 20 minütigen Radfahrt bewältigt werden könnten. Für kurze Distanzen auf das Fahrrad umzusteigen nützt aber nicht nur der Umwelt und dem Klima, auch Gesundheit und Wirtschaft profitieren.

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