Klingendes Österreich

Vom Nutzen der Schönheit In den Hohe Tauern

Vom Nutzen der Schönheit heißt die 158. Sendung Klingendes Österreich und ihr Schauplätze befinden sich ausnahmslos in den Hohen Tauern, deren größter Teil Nationalparkgebiet ist. Klingendes Österreich hat in der Vergangenheit alle Gemeinden besucht, die im Nationalpark Hohe Tauern liegen. Weil nicht alle Täler und Landschaften die anspruchsvollen Bedingungen für eine Teilnahme am Nationalpark erfüllten, ergreift Sepp Forcher in dieser Sendung die Gelegenheit jener Schönheit nachzuspüren, deren zum Teil wirtschaftlicher Nutzung einer Einheirat in die große Nationalparkfamilie entgegenstand. Es beginnt im Felber- und Amertal in Mittersill, setzt sich auf der Tauernsüdseite in Osttirol fort, um wieder über die Gipfel der Granatspitzgruppe in das Pinzgauer Stubachtal zurückzukehren.
Das große Scheelitbergwerk, eine bedeutende Hochspannungsleitung und die Erdölader zwischen Triest und Ingolstadt lassen im Naturfreund wenig Hoffnung auf Schönheit aufkommen. Unser Ehrgeiz besteht jedoch darin, das Gegenteil zu beweisen. Wer bezweifelt heutzutage beispielsweise die landschaftsfreundliche Trasse der Felbertauernstraße. Oder die bauliche Ästhetik der Staumauern von Tauernmoos und Kaprun. Ganz zu schweigen von den menschlichen Wunderwerken im Inneren der Berge. Die Burgen Weissenstein und Kaprun bilden gewissermaßen die Grenzsteine der nützlichen Schönheit. Die Krönung derselben obliegt der Großglockner Hochalpenstraße, welche für alle den höchsten Berg Österreichs erreichbar und zum Erlebnis macht.

 
Mitwirkende: Bürgermusik Mittersill, Männerquartett Mittersill, Alt Matreier Tanzmusik, G’spusi Musi, Muaßbachmusi, Uttendorfer Trommelreitmusi, Weisenbläser der Glocknermusikanten, Kirchenchor Heiligenblut.
 Ausstrahlungstermin: Dienstag, 08.12.2009, Maria Empfängnis, 20.15 Uhr, ORF 2

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