Archiv für Januar 2018

Winter-Urlaub im Nationalpark steht für mehr Gesundheit!

Freitag, 26. Januar 2018

Die Krimmler Wasserfälle wirken für Allergiker und Asthmatiker im Sommer wie ein gigantischer „Inhalator“ und sind gesundheitsfördernd. Das haben Studien in der Vergangenheit mehrfach bewiesen. Dass die Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern auch im Winter eine „Region für Heilung“ der Symptome der Betroffenen ist, zeigt eine aktuelle klinische Studie, die vom Institut für Ecomedicine an der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Salzburg, kurz PMU, durchgeführt wurde.
Heute, Freitag, wurden dazu die PMU-Untersuchungsergebnisse und das Projekt „WinHealth“ im Kammerlanderstall von Neukirchen/Großvenediger bei einer großen Kick-Off-Tagung mit Experten vorgestellt. Außerdem präsentierten Experten der FH Salzburg Ergebnisse einer Marketing-Studie über die Nachhaltigkeit des Winter-Gesundheitstourismus in der Region.

Abg. z. LT Bgm. Michael Obermoser, Beiratsvorsitzender und Bürgermeister der Gemeinde Wald in der Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern GmbH
Mit dem Projekt „WinHealth“ können wir die Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern in Sachen Gesundheitstourismus auch im Winter neu und positiv positionieren. Die Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern bringt mit 16 Tourismusverbänden, 9 Skigebieten und über 1.500 Unterkünften die optimalen Voraussetzungen für die Entwicklung innovativer Produkte im Winter-Gesundheitstourismus mit. Das nützt nicht nur unseren Gästen, sondern auch den Einheimischen und damit dem Wirtschaftsstandort Oberpinzgau.

Mag. Christian Wörister, Geschäftsführer der Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern GmbH
Für die Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern ist es wichtig, dass wir auch bei touristischen Entwicklungen stets am Puls der Zeit bleiben. Immer mehr Menschen legen Wert auf einen gesunden und bewussten Lebensstil, dadurch wird auch das Thema Gesundheitstourismus immer populärer. Nicht nur im Sommer, sondern – wie das Projekt zeigt – vor allem auch im Winter. Daher freut es uns sehr, dass wir ein Projektpartner von „WinHealth“ sind. Die Ergänzung bestehender Wintertourismusangebote um gesundheitstouristische Angebote bedeutet für die Ferienregion Nationalpark einen absoluten Mehrwert.

Univ.-Doz. Dr. Arnulf Hartl, Leitung Institut für Ecomedicine an der PMU
Besonders im Winter sind tiefergelegene Regionen auf Grund der Inversionswetterlage oftmals von Feinstaub und schlechter Luft geplagt. Der Nationalpark Hohe Tauern und die gut ausgebaute Winter-Infrastruktur im Oberpinzgau sind der optimale Ort für allergiegeplagte Menschen, im Winter Vitamin D aufzubauen und Gesundheit zu tanken. Die Wintersaison bietet neben der aktiven Fitness auf Pisten und Loipen eine Vielzahl weiterer Gesundheitsaktivitäten, besonders in Kombination mit Unterkunft in den international einzigartigen, „Hohe Tauern Health“ allergikergerechten Hotelbetrieben in der Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern. Zum ersten Mal schließen sich touristische Regionen nördlich und südlich der Alpen im Projekt „WinHealth“ zusammen, um auch in der Wintersaison touristische Gesundheitsprodukte zu entwickeln und medizinisch abzusichern. Wir freuen uns dieses große gesundheitstouristische EU-Projekt als Lead Partner mit vorantreiben zu dürfen.

Mehr Informationen unter nationalpark.at.

WinHealth Kick-Off

Im Bild v.l.n.r.: Christian Wörister (Geschäftsführer Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern), Petra Lemberger (Geschäftsführerin Tourismusverband Krimml und Projektleitung Hohe Tauern Health), Bastian Wielandner (Skischule Krimml), LAbg. Bgm. Michael Obermoser (Beiratsvorsitzender und Bürgermeister der Gemeinde Wald in der Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern), Sabine Grauer (Skischule Krimml), Bgm. Erich Czerny (Krimml) und Arnulf Hartl (Leitung Institut für Ecomedicine, Paracelsus Medizinische Privatuniversität)

Von Salzburg direkt auf den Grossglockner

Montag, 22. Januar 2018

Die heute auf der atb_sales (Österreichs größte Tourismus-Fachmesse) in Wien präsentierte Kooperation der Top-Tourismus-Anbieter BLAGUSS, Großglockner Hochalpenstraße (GROHAG), Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern und Kitzsteinhorn bietet neue Angebote mit Busverbindungen zu den touristischen Highlights im größten Schutzgebiet der Alpen, den Hohe Tauern. Damit können nationale und internationale Gäste aus Stadt und Land Salzburg sowie dem angrenzenden bayrischen und oberösterreichischen Raum die neuen umweltfreundlichen Anreisemöglichkeiten nutzen, um die Highlights der Hohen Tauern, mit ihren 300 Dreitausendern, zu entdecken.

Tagesausflügler und internationale Touristen gelangen erstmals mit dem eigens gestalteten „Glocknerbus“ ab Mai 2018 – dreimal wöchentlich – direkt aus der Stadt Salzburg und dem Pinzgau auf die 48 km-lange Großglockner Hochalpenstraße. Mit unzähligen Aussichtspunkten, Lehr- und Infostellen, 15 Gastronomiebetrieben, zehn kostenlosen Ausstellungen sowie 15 E-Lademöglichkeiten und fünf Themenspielplätzen am Weg zum höchsten Berg Österreichs, den 3.798m hohen Großglockner, hat die bekannteste Panoramastraße Europas inmitten der sensationellen Hochgebirgswelt der Hohe Tauern viel zu bieten. „Wir freuen uns auch im Hinblick auf die Nominierung der Großglockner Hochalpenstraße als UNESCO-Welterbe, dass wir Besuchern ab sofort ein noch besseres Angebot bieten können, das die Anreise erleichtert und auch umweltfreundlicher gestaltet“, zeigt sich Johannes Hörl, Vorstand der Großglockner Hochalpenstraßen AG, erfreut über die neue Kooperation.

Dank guter Vernetzung schnell und einfach auch aufs Kitzsteinhorn

Weiters wird es auch eine neue Busverbindung zur Talstation des Kitzsteinhorns geben. Mit 3.029 Metern Seehöhe ist die Bergstation des Kitzsteinhorns der höchste Punkt im Salzburger Land, der auch ohne alpinistisches Können ganzjährig erreichbar ist. Im Bereich der Gipfelstation befindet sich die hochalpine Erlebniswelt „Gipfelwelt 3000“ mit Salzburgs höchstgelegener Panorama-Plattform „TOP OF SALZBURG“ und vielen weiteren Attraktionen. Direkt am Nationalpark Hohe Tauern, inmitten der höchsten Berge, bietet die Erlebniswelt ein einzigartiges Schnee- und Naturerlebnis. Dazu ergänzt Norbert Karlsböck, Vorstand der Gletscherbahnen Kaprun AG: „Die gemeinsame Präsentation unserer hochalpinen Erlebnisangebote in den Hohen Tauern ergibt auch für attraktive, touristische Zukunftsmärkte im asiatischen Raum viel Sinn. Eine nachhaltige Vernetzung mit unseren Partnern ist dabei besonders wichtig, um möglichst viele Synergien zu nutzen.“

Mit dem öffentlichen Verkehr im Pinzgau kostenlos zum Glocknerbus

Besitzer der Nationalpark Sommercard dürfen sich besonders freuen: Dank dieser Kooperation gelangen die Urlauber in den Hohen Tauern nun auch kostenlos mit Bus und Pinzgauer Lokalbahn zu den Haltestellen des ‚Glocknerbus‘. „Neu ist im kommenden Sommer neben einem Tagesausflug auf die Großglockner Hochalpenstraße auch die Möglichkeit, mit dem ‚Glocknerbus‘ bequem und umweltfreundlich, unter fachlicher Begleitung eines Nationalpark-Rangers, das Hochgebirgserlebnis Großglockner erleben und genießen zu können“, so Christian Wörister, Geschäftsführer der Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern GmbH.

Tourismuspolitik und -expertinnen sind sich einig

„Als Tourismus- und Nationalparkministerin freue ich mich ganz besonders, dass mit diesem neuen Angebot, die Nationalparkidee- möglichst vielen Menschen den einzigartigen Naturraum der Hohe Tauern erfahrbar, erlebbar und begehbar zu machen – wieder um ein wichtiges und ‚nachhaltiges‘ Zukunftsangebot bereichert wird“, so die Bundesministerin Elisabeth Köstinger.

Auch Dr. Petra Stolba, Geschäftsführerin der Österreich Werbung, zeigt sich von diesem neuen touristischen Nationalpark-Angebot erfreut: „Für unsere Gäste ist eine nachhaltige, aber vor allem auch einfache und bequeme Anreise zu ihrem Urlaubs- oder Ausflugsziel von großer Bedeutung. Diese breite Kooperation leistet daher sicher einen großen Beitrag zur weiteren Erfolgsgeschichte der beteiligten Tourismusregionen und –unternehmen“.

Alle Informationen unter nationalpark.at.

Kooperation Glocknerbus

Im Bild v.l.n.r.: Ing. Norbert Karlsböck, Vorstand Gletscherbahnen Kaprun AG; BM Elisabeth Köstinger; Dr. Johannes Hörl, Vorstand GROHAG Gruppe; Mag. Christian Wörister, Geschäftsführer Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern;